Delegationsreise von H2-Ostfriesland, der Metropolregion Nordwest und der H2-Region Emsland zur WOCHE DES WASSERSTOFFS
Nordwestdeutschland / Berlin, 29. Juni 2026 – Mit einer gemeinsamen Delegationsreise nach Berlin setzen die Metropolregion Nordwest, H2-Ostfriesland und die H2-Region Emsland ein starkes Zeichen für die Zukunft der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland. Im Rahmen der WOCHE DES WASSERSTOFFS kamen am 22. und 23. Juni Fachfrauen, Entscheiderinnen und Repräsentantinnen aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung in der Hauptstadt zusammen, um die Perspektiven des Nordwestens als führende Wasserstoffregion sichtbar zu machen und den Dialog mit Politik und Verbänden zu vertiefen.
Auf dem Programm standen Gespräche mit Vertreterinnen des Landes- sowie des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE und LEE) auf dem EUREF-Campus, ein gemeinsamer Abend mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sowie dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW), politische Gespräche mit Parlamentarischen Staatssekretären des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesverkehrsministeriums sowie ein abschließender Austausch mit dem BDEW.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Rolle erneuerbarer Energien und von Wasserstoff für eine resiliente Energieversorgung, die Stärkung des industriellen Mittelstands sowie die Verzahnung von Energie- und Verkehrswende. Die Delegation machte deutlich, dass der Nordwesten bereits heute wesentliche Voraussetzungen für den erfolgreichen Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft mitbringt: große Potenziale bei den erneuerbaren Energien, industrielle Anwendungsfelder, bestehende Infrastrukturen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichen Akteuren.
In den Gesprächen mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Gitte Connemann vom Bundeswirtschaftsministerium warb die Delegation für verlässliche politische Rahmenbedingungen, die Investitionssicherheit schaffen und den Ausbau erneuerbarer Energien sowie der Wasserstoffwirtschaft beschleunigen. Eine bezahlbare und resiliente Energieversorgung sei eine zentrale Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Zukunftsfähigkeit des Mittelstands.
Gegenüber dem Bundesverkehrsministerium unterstrichen die drei Regionen ihre Bereitschaft, ihre Erfahrungen und Kompetenzen bei der Verbindung von Energie- und Verkehrssystemen aktiv einzubringen. „Die Regionen des Nordwestens leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer leistungsfähigen und zugleich klimaneutralen Energie- und Verkehrsinfrastruktur. Der enge Austausch mit den regionalen Akteurinnen und Akteuren hilft uns dabei, Maßnahmen wirtschaftlich tragfähig als auch infrastrukturell sinnvoll auszurichten und die Kosten-Nutzen-Bilanz für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Unternehmen weiter zu verbessern“ unterstreicht Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr.
Die drei Regionen des Nordwestens ziehen ein positives Fazit der Reise. „Die gemeinsame Präsenz in Berlin hat gezeigt, dass die Metropolregion Nordwest, H2-Ostfriesland und die H2-Region Emsland weit mehr sind als die Summe ihrer einzelnen Projekte. Gemeinsam gestalten sie den Aufbau eines leistungsfähigen Wasserstoff-Ökosystems und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Energie- und Wirtschaftszukunft Deutschlands“ so Nicola Illing, Geschäftsführung der Metropolregion Nordwest und Delegationsleitung.
Die Teilnehmerinnen der Delegation repräsentieren Unternehmen, die öffentliche Verwaltung und Forschungsinstitutionen wie Agowea, Bremer Senatorin für Wirtschaft, Transformation und Häfen, Wasserstoffnetzwerk-Nordostniedersachsen (H2.N.O.N), Gasunie Energy Development GmbH, Hochschule Osnabrück sowie der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen | Bremen e. V. (LEE), Landkreis Emsland, Uniper Hydrogen GmbH, Westphalen AG und der Wirtschaftsförderung Wilhelmshaven.

